
19.01.2010
Von Roland Morgen
Buddeln für Balduins Rückkehr
Von unserem Redakteur Roland Morgen
Bagger statt Brunnen: Dort, wo sonst der historische Wasserspender mit der lebensgroßen Figur des Kurfürsten Balduin steht, laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Der Wiederaufbau des dann restaurierten Brunnendenkmals kündigt die Stadt für Anfang März an.
Trier. In neuem Glanz und in einem würdigen Umfeld soll sich der Balduinbrunnen ab Frühjahr präsentieren. An das Mauerblümchen-Dasein, das er in den letzten Jahrzehnten fristete, erinnert derzeit gar nichts mehr. Die oberirdischen Elemente des Denkmals wanderten bereits im vergangenen Jahr in Restaurierungs-Werkstätten in Regensburg und Bamberg, und nun rücken Bauarbeiter auch der Unterwelt des 1897 errichteten Wasserspenders zu Leibe. Dabei kamen zunächst die Überreste des 1944 angelegten Feuerlöschteichs zutage. Die sind inzwischen weitgehend abgebrochen, um die Platzfläche auf ein einheitliches Niveau zu bringen und die Brunnengründung komplett zu erneuern.
Dabei wird auch die Brunnenstube um einen Neubau ergänzt und vergrößert, erklärt Stadt-Pressesprecher Ralf Frühauf auf TV-Anfrage. Bis voraussichtlich Ende Februar werde es dauern, bis Fundamente wiederhergestellt und marode Brunnentechnik auf Vordermann gebracht worden sind: "Wenn das Wetter mitspielt, können wir den Brunnen Anfang März wieder aufbauen."
Rund 300 000 Euro dürfte die Wiederbelebung des städtischen Denkmals mit der lebensgroßen Bronzefigur des Kurfürster Balduin (1285 bis 1354), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der 2025-jährigen Stadtgeschichte, kosten. Ein Viertel davon will der Denkmalrettungsverein Trier-Gesellschaft über Spenden zusammenbringen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert das Restaurierungsprojekt mit 15 000 Euro.
In einem weiteren Schritt soll das Umfeld ansehnlich umgestaltet werden und ein Platz mit Aufenthaltsqualität entstehen. "Der Balduinbrunnen wird zum Platzmittelpunkt, aus einer bis vor kurzem verbuschten Verkehrsinsel wird der Kurfürst-Balduin-Platz", beschreibt Landschaftsarchitekt Christoph Heckel das Ziel.
22.12.2009
Von Cordula Fischer
Nur etwa jedem sechsten Antrag auf Förderung gibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz statt. Einer davon ist die Bitte um Unterstützung bei der Restaurierung des Balduinbrunnens, die die Trier-Gesellschaft an die Stiftung mit Sitz in Bonn gerichtet hat. Ein Fördervertrag sichert nun Hilfe in Höhe von 15 000 Euro zu.
Trier. Klaus Trouet ist willkommen in Trier. Nicht nur, weil die Wurzeln des Juristen in der Moselstadt liegen: Er ist in Trier geboren, aufgewachsen und hat das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium besucht. Nicht nur, weil er Festredner bei der Jubiläumsfeier der Trier-Gesellschaft vor rund zwei Jahren im Rathaus war. Willkommen ist er auch deshalb, weil er kurz vor Weihnachten mit einem großen Geschenk an die Trier-Gesellschaft und die Stadt aus dem Frankfurter Raum an die Mosel gereist ist.
Trouet ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und in dieser Funktion hat er den Fördervertrag für die Restaurierung des Balduinbrunnens über 15 000 Euro im Gepäck, die für die Metallsanierung der Brunnenfigur bestimmt sind. "Es ist mir auch eine persönliche Freude, dass wir den Balduinbrunnen fördern", sagt Trouet (77). "Meine Verbundenheit zu Trier ist immer groß geblieben."
Allerdings hat nicht Trouet entschieden, sondern eine wissenschaftliche Kommission den Antrag auf Unterstützung geprüft und "den Balduinbrunnen für angemessen gehalten", dass die Stiftung Denkmalschutz dafür in die Kasse greift. Wichtig sei auch, dass es lokale Organisationen gebe, die sich für den Erhalt von Baudenkmälern engagieren, "nur gemeinsam mit denen fördern wir Projekte", erklärt Trouet.
"Es beteiligen sich Bund, Land und Kommune als Eigentümer und über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und über uns das private Engagement", sagt Gert Burscheid, Vorsitzender der Trier-Gesellschaft. Rund 300 000 Euro wird die Restaurierung der Bronzefigur von Kurfürst Balduin, die sich derzeit in Regensburg befindet, und des Brunnens kosten. Die Arbeiten laufen. "Die Bronzefigur ist gereinigt, konserviert, die Wunden aus Kriegszeiten sind geschlossen und das Schwert um den Knauf vervollständigt", gibt Burscheid einen Überblick über den aktuellen Stand. Auch die Bearbeitung der Bronzeteile am Brunnenstock sowie die Steinarbeiten seien weitgehend fertig. "Noch herzustellen sind die Steinringe um das Brunnenbecken. Die Bauarbeiten vor Ort sind ausgeschrieben und können vergeben werden." Ziel sei es, sagt Burscheid in Abstimmung mit den städtischen Ämtern, dass zu Jahresbeginn - so es das Wetter zulässt - mit den Arbeiten begonnen werden kann, damit zu Ostern 2010 "die Wasser des Balduinbrunnens wieder sprudeln".
Von Roland Morgen
Der Kurfürst muss 2009 vom Sockel
Der Denkmalrettungs-Verein Trier-Gesellschaft und die Stadt erneuern 2009 gemeinsam den maroden Balduin-Brunnen. Ungefähr ein Fünftel der Baukosten von rund 300 000 Euro muss noch über Spenden finanziert werden.
Gerüchteweise, weil Kompetenzgerangel zwischen Baudezernat und dem privaten Denkmalrettungs-Verein eine Einigung verhinderte. Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani widerspricht: "Es waren einfach noch zu viele Details zu klären." Und Gert Burscheid, Vorsitzender der Trier-Gesellschaft, die der Stadt mit dem Frankenturm schon einmal einen gewaltigen Sanierungs-Brocken aus dem Weg geschafft hat, äußert sich diplomatisch: "Wir haben jetzt eine Einigung erzielt und ein Konzept, und das ist es doch, was zählt." Auch wenn gut Ding damit noch mehr Weile braucht.TRIER. "Balduin von Luxemburg ist der größte Trierer, denn der streitbare Kurfürst und Erzbischof legte das Fundament für die 500 Jahre andauernde große Bedeutung Triers im deutschen Reich." Diese Meinung vertritt Gilbert Haufs-Brusberg, Rechtsanwalt und engagierter Trierer. Er ist Pate des dritten Kandidaten für die Wahl zum "Größten Trierer".
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"Es ist eine Schande: Noch immer hat das Schwert am Balduinsbrunnen keinen neuen Knauf", beklagt Gilbert Haufs-Brusberg. "Dabei zeigt es doch Balduins Streitbarkeit und ist es sichtbares Zeichen seiner weltlichen Macht", ergänzt er. Doch das kann dem Ruhm, den Balduin von Luxemburg in Trier genießt, wohl eher keinen Abbruch tun - dafür hat der gebildete Grafensohn als Erzbischof und Kurfürst zu viel geleistet.
Beschrieben wird Balduin von Luxemburg von Zeitgenossen als "wohlproportioniert, sehr sportlich, mit blondem Haar und freundlich-würdigem Antlitz". Im Dom- und Diözesanmuseum ist eine - nach Meinung der Historiker - dem Aussehen Balduins relativ realistisch nachgebildete Chorgestühlwange zu sehen.
"Klein von Person, tat er doch große Werke", schrieb ein anonymer Biograf über Balduin, und in der Tat: Seine Karriere begann früh. Geboren 1285, studierte er an der Pariser Sorbonne Kirchenrecht und Theologie - als dritter Sohn, dessen Vater früh im ritterlichen Kampf gestorben war, sollte er traditionsgemäß Kleriker werden. Am französischen Königshof lernte er viel über Finanz- und Landesverwaltung. Das sollte die Grundlage werden für seine spätere erfolgreiche Regierungspolitik, ebenso wie sein reiches väterliches Erbe.
Zielstrebig begann Balduin nach dem Studium seine geistliche Karriere, erwarb Kanonikate in Trier und Metz, wurde Dompropst in Trier. Mit 22 Jahren wurde er dann vom Domkapitel im Jahr 1307 zum Erzbischof gewählt - mit einer Sondergenehmigung des Papstes, da er eigentlich acht Jahre zu jung war für das Amt. Sofort nach seiner Ernennung löste er alle Schulden seines Vorgängers ein. "Balduin wurde als sehr zuverlässig, ehrlich, fromm und konsequent geschildert", betont sein Pate Gilbert Haufs-Brusberg. Die ritterlichen Tugenden Ehre, Treue und Tapferkeit seien außer dem christlichen Glauben stets seine höchsten Werte gewesen. Frieden, Eintracht und Gerechtigkeit - dafür war der Herrscher Balduin bekannt.
Neue Ordnung für das Erzbistum
Konsequent ordnete er das vom Vorgänger Diether von Nassau heruntergewirtschaftete Erzbistum Trier neu und schuf die Ansätze, die verschiedenen Territorien zwischen Mosel, Rhein und Lahn zu einem Kurfürstentum zu vereinen. Er erbaute viele Burgen als Trutzfesten. Fünf tragen noch heute seinen Namen. Außerdem ließ er in Koblenz eine Brücke und zahlreiche Straßen bauen. Um die Lücken in seinen Territorien zu schließen, musste er allerdings viele Adelige im Umland unterwerfen - indem er ihr Vermögen kaufte, oder, wenn es nicht anders ging, mit Gewalt.
Auch als Kirchenmann war Balduin erfolgreich. Zahlreiche Dekrete beweisen: Reformen des kirchlichen Lebens betrieb er mit großer Energie. Er soll maßvoll und keusch gelebt und die Klöster und Stifte gefördert haben.
In 46 Jahren Regierungszeit führte Balduin eine schriftlich fixierte Buchhaltung ein und ernannte hochqualifizierte, studierte Verwaltungsbeamte. Alle Rechtstexte wurden in den so genannten Balduineen gesammelt, von denen er der Legende nach auf Reisen ein Exemplar bei sich gehabt haben soll.
Zwei Reisen Balduins sind besonders interessant. Als er unterwegs von Trier nach Koblenz war, ließ Loretta von Sponheim sein Schiff überfallen und den Erzbischof und Kurfürsten entführen. Neun Monate lang hielt sie ihn gefangen. Danach erstattete er ihr ihr Land zurück - und zahlte einen Schadensersatz, sorgte sogar fast wie ein Vater für die Kinder der jungen Witwe. "Natürlich gibt es Spekulationen darüber, was auf der Starkenburg geschehen ist", sagt Gilbert Haufs-Brusberg lachend. Die Geschichte jedenfalls bot Stoff für Gedichte und Theaterstücke.
Marmor-Sarkophag im Dom-Westchor
Mit seinem älteren Bruder König Heinrich VII. zog Balduin nach Italien, wo sich dieser 1312 zum Kaiser krönen ließ, doch dann tragischerweise ein Jahr später an Malaria verstarb. Von der schlachtenreichen Reise ist eine Bilderhandschrift, eine Art "Mittelalter-Comic" in 73 Bildern, überliefert, die die dramatischen Geschehnisse stark glorifiziert. "Auf einem Bild ist Balduin zu sehen, wie er einem Italiener mit dem Schwert in den Helm schlägt, dass das Blut spritzt", sagt Gilbert Haufs-Brusberg. "Der Zug nach Italien hat Balduin sehr beeindruckt. Dass er seinem Bruder beistand, zeigt großen Familiensinn."
Balduin starb 1354. Sein schwarzglänzender Marmor-Sarkophag kann im Westchor des Trierer Doms besichtigt werden.
Freie Sicht hat der Balduin, der in Bahnhofsnähe von seinem Brunnensockel Richtung Norden blickt, seit gestern. Doch nicht für lange. Denn die Rodung von Büschen und Bäumen im verwahrlosten Brunnen-Umfeld ist als vorbereitende Arbeit das Startzeichen für die von der Trier-Gesellschaft initiierte Restaurierung und Umgestaltung von Brunnen und Platz, die am 18. Mai amtlich wird. Dann wird die Balduin-Statue vom Sockel geholt.
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Trier. (red) Es ist Frühling. Doch während es rund um den Balduinbrunnen zu blühen beginnen könnte , fallen die Bäume. Trotzdem herrscht "Aufbruch-Stimmung", sagen Karlheinz Scheurer, Rainer E. Meyer, Gilbert Haufs-Brusberg von der Trier-Gesellschaft und Martha Scheurer vom Beirat für Denkmalpflege. Denn auch für die Bürger ist das nach zähem Ringen ein sichtbares und öffentliches Zeichen dafür, dass Bewegung ins Projekt Balduinbrunnen kommt. "Wir lassen das Ding nicht weiter verkommen", sagt Haufs-Brusberg freudig gestimmt.
Das Grünflächenamt ist mit schwerem Gerät angerückt. Die Männer zerlegen vier Bäume und mehrere Sträucher in Einzelteile, sägen, hächseln, fegen. "Das Umfeld frei zu machen, ist notwendig für weitere Arbeiten, weil der ganze Brunnen abgetragen wird", sagt Ralf Frühauf vom Presseamt. Der wird in seine Einzelteile zerlegt, vom Balduin-Standbild bis zum Wasserbecken und Fundament. Stichtag dafür ist nach Lage der Dinge der 18. Mai.
Gesamtkosten betragen rund 300 000 Euro
Viel Lärm haben die Arbeiter vom Grünflächenamt einen Tag lang um den Brunnen gemacht. Trommeln muss die Trier-Gesellschaft aber weiter, denn die Bürger sollen sich wie zur Entstehung des Wasserspenders 1897, damals mit 25 000 Goldmark, auch 112 Jahre später mit einem Griff in die Geldbörse beteiligen.
Was damals gelungen ist, daran muss der Denkmal-Rettungsverein noch arbeiten. Zwar sind persönliche Bitt-Briefe an die umliegenden Firmen versandt worden - die Resonanz sei aber noch nicht befriedigend, sagt Schatzmeister Scheurer.
Deshalb wird es mehrere Info-Veranstaltungen rund um den Brunnen geben, eine Broschüre über das für Trier bedeutende Denkmal entsteht, und ein Bürgerfest soll die Trie rer spendenfreudig stimmen. Denn immerhin sind insgesamt rund 300 000 Euro für die Sanierung nötig, circa 76 000 Euro steuert die Trier-Gesellschaft bei, 109 000 Euro ist der Anteil der Stadt, 75 000 kommen vom Bund, vom Land werden 40 000 Euro erwartet. Im Herbst soll die in Bronze gefasste Darstellung von Kurfürst Balduin von Luxemburg wieder an Ort und Stelle in exponierter Lage stehen, das Umfeld neu gestaltet sein, das Wasser wieder sprudeln. Und nachdem nun zunächst Bäume gefallen sind, werden neue angepflanzt.
Spenden werden erbeten auf das Trier-Gesellschafts-Konto bei der Sparkasse Trier (Nr. 468033, BLZ 585550130), Verwendungszweck: "Spende Balduinbrunnen".
Der marode Brunnen nahe des Hauptbahnhofs wird mit Hilfe der Trier-Gesellschaft saniert. Mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung kommt das Projekt jetzt endlich in trockene Tücher.
Trier. Ein schöner Termin für alle: Oberbürgermeister Klaus Jensen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Vorstand der Trier-Gesellschaft trafen sich im Rathaus. Grund: Die Unterzeichnung eines Papiers, das dem Stadt-Chef ermöglicht, neben eigenem auch geschenktes Geld auszugeben. Wie der TV berichtete, greift der gemeinnützige Verein der Stadt bei der Sanierung des Balduinbrunnens mit einem Zuschuss von 76 000 Euro kräftig unter die Arme.
"Mit den 109 000 Euro, die die Stadt ausgibt, und zusätzlichen Bundes- und Landesmitteln kommen am Ende rund 300 000 Euro zusammen", rechnete der Vereinsvorsitzende Gert Burscheid vor und stellte für den Fall unvorhergesehener Probleme auch eine Aufstockung des Zuschusses auf 91 000 Euro in Aussicht.
Ein "ziemlicher Batzen" für die rund 400 Mitglieder, sagte Burscheid. Doch der Verein, der ja immerhin von einem ehemaligen Sparkassendirektor angeführt wird, sei sparsam und habe noch ein wenig in der Schatulle - außerdem wolle man durch gezielte Spendenaufrufe noch weitere Gelder zusammenbekommen.
Anders als bei der Renovierung des Frankenturmes, dem bisher größten Projekt der Denkmalretter, das in Zusammenarbeit mit der Stadt realisiert wurde, bleibe die Stadt vor dem Hauptbahnhof "völlig Herr des Geschehens" betonte Burscheid.
Mitsprache bei Planung und Ausführung
Auch wenn ein gewisses Mitspracherecht der Trier-Gesellschaft bei Planung und Ausführung natürlich Teil der Abmachung sei, die Jensen und Burscheid offiziell unterzeichneten.
Schatzmeister Karlheinz Scheurer erläuterte anhand eines ersten Architektenentwurfes, wie der Platz im Herbst aussehen soll: Der dichte Wildwuchs besonders Richtung Christophstraße werde beseitigt, der parallel zur Ostallee verlaufende Fußweg durch zwei Baumreihen flankiert. Dazu müssten einige Bäume neu gepflanzt werden, wofür noch Baumspenden gesucht würden.
Kernstück aller Arbeiten sei natürlich die aufwendige Restauration des eigentlichen Brunnenbeckens und der lebensgroßen Bronzestatue.
Gerade diese Arbeiten verursachten vergleichsweise hohe Kosten, erklärte Armin Fritz vom Amt für Gebäudewirtschaft. Die ganze Konstruktion müsse zerlegt, die Teile dann in Fach-Betrieben renoviert werden.
Da sich das Erdreich des aufgefüllten ehemaligen Feuerlöschteiches aus Kriegszeiten vor dem Brunnen absenkt und ihn so in eine leichte Schieflage bringt, muss auch hier alles komplett erneuert werden.
Am 18. Mai sollen die Bauarbeiten beginnen - auf den Tag 112 Jahre nach der Errichtung des Brunnens. Während der Wasserspender 1896 trocken blieb, weil damals die Stadtwerke nicht im Boot waren, soll bei der Einweihung im Herbst 2009 aber das Wasser sprudeln, versicherte Karlheinz Scheurer. Baudezernentin Kaes-Trochiani freute sich darüber, "dass man aus der Geschichte gelernt hat".